Als Polymere werden synthetische Stoffe bezeichnet, die vom Menschen durch verschiedene chemische Reaktionen unter Zugabe von Zusatzstoffen gewonnen werden.
Der Zweck dieser Zusatzstoffe besteht darin, einige Eigenschaften oder Merkmale des Kunststoffs sowohl während des Herstellungsprozesses als auch danach zu verbessern. Einige von ihnen werden im Folgenden erörtert.
Spanien liegt mit 70 Kilogramm Plastik pro Einwohner und Jahr weltweit an siebter Stelle beim Plastikverbrauch. Deutschland liegt mit 120 kg/Einwohner/Jahr an erster Stelle, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit 110 kg/Einwohner/Jahr.
Die wichtigsten Eigenschaften von Kunststoffen sind: Korrosions- und Chemikalienbeständigkeit, thermische, akustische und elektrische Isolierung, Schlagfestigkeit und gutes ästhetisches Aussehen.
Für die Herstellung verwendete Rohmaterialien
Die Herkunft der zur Herstellung von Kunststoffen verwendeten Rohstoffe variiert je nach der historischen Periode, in der sie verwendet wurden. Es können drei Hauptstufen unterschieden werden:
1. In der Anfangszeit (19. Jahrhundert) wurden Rohstoffe tierischen Ursprungs (Seide, Milchkasein) und pflanzlichen Ursprungs (Latex und Zellulose) verwendet.
2. Bis etwa 1930 wurde vor allem Steinkohlenteer verwendet, der als Rückstand bei der Umwandlung von Kohle in Kokskohle anfällt.
3. Gegenwärtig werden fast ausschließlich Erdöl und in geringerem Maße Erdgas verwendet.
Die Abbildung zeigt den Anteil der verschiedenen Kohlenwasserstoffe, die in einer Raffinerie nach dem Raffinieren und Cracken gewonnen werden, insbesondere den Anteil, der für die Herstellung von Kunststoffen verwendet wird.

