Die Herstellung dieses Kunststoffs kann nach dem Ziegler-, Phillips- oder (Gasphasen-)Verfahren erfolgen.
Dieses Polymer unterscheidet sich von herkömmlichen hochdichten Polymeren durch sein durchschnittliches Molekulargewicht, das zwischen 200.000 und 500.000 g/g-mol liegt.
Eine weitere Möglichkeit, es zu charakterisieren, ist seine Fließgeschwindigkeit, die bei etwa 0,1 g/10 Minuten liegt und umgekehrt proportional zum Molekulargewicht ist, weshalb es bei der Verarbeitung eine höhere Viskosität aufweist. Seine Dichte beträgt 0,944 - 0,954 g/cm3.
Eigenschaften
Polyethylen mit hoher Dichte und hohem Molekulargewicht hat Eigenschaften wie: gute Reißfestigkeit, breiter Arbeitstemperaturbereich (40o unter Null bis 120o), Wasserundurchlässigkeit und keine Geruchsbildung.
Was die chemische Beständigkeit betrifft, so ist sie der von HDPE sehr ähnlich, aber das höhere Molekulargewicht verbessert dieses Verhalten, was eine längere Expositionszeit in genormten Tests bedeutet, ohne dass es zu Brüchen kommt; obwohl die Struktur und die unpolare Natur dieselbe ist.
Polyethylen mit sehr hohem Molekulargewicht
Diese Art von Polyethylen hat eine hohe Dichte und ein hohes Molekulargewicht, etwa 3 bis 6 Millionen Gramm pro Gramm-Mol, und ist ein teilkristalliner, weißlicher und sehr undurchsichtiger technischer Thermoplast. Aufgrund seines hohen Molekulargewichts hat es besondere Eigenschaften.
Aufgrund seines hohen Molekulargewichts ist es ein sehr schwer zu verarbeitendes Material. Es hat eine sehr niedrige Schmelzflussrate und ist daher in Kunststoffverarbeitungsverfahren wie Blasformen, Spritzgießen und Extrusion fast unmöglich zu verarbeiten.
