Das werkstoffliche Recycling ist das gängigste Verwertungssystem für Polypropylen. Es besteht aus einer Reihe von Schritten oder Prozessen, denen das Material unterzogen wird, um es zu reinigen und zu verarbeiten, ohne dass es dabei zu einer chemischen Veränderung der Struktur kommt. Bei der werkstofflichen Verwertung von PP ist es sehr wichtig, die Herkunft der Abfälle (post-industriell oder post-consumer), die vorgesehene Anwendung (Fasern, Platten, Artikel) und die Frage, ob sie mit Lebensmitteln in Kontakt kommen oder nicht, zu berücksichtigen. Die Qualität des entstehenden Produkts hängt in hohem Maße von der vorherigen Trennung der verschiedenen Kunststoffmaterialien und der Abwesenheit von Verunreinigungen, d. h. von ihrer Sauberkeit, ab. Aus diesen Gründen ist es sehr wichtig, das jeweils geeignete Verfahren und die entsprechenden Teilverfahren (Trennung, Kaltwäsche, Heißwäsche, Trocknung usw.) zu wählen. Die folgende Abbildung zeigt ein Verfahrensschema:

Die werkstoffliche Verwertung besteht aus den folgenden Schritten:
- Zerquetschen.
- Beseitigung von Verunreinigungen (Papieretiketten).
- Waschen.
- Trocknen.
- Extrusion zur Herstellung von Pellets.
Quelle: Abschlussprojekt "Recycling von Polypropylen" Olazar Oviedo, Solange López, Gonzalo Eliel
