Grundsätze der Elektrizität

Bei elektrolytischen Prozessen spielen elektrische Größen eine Rolle, die man im Auge behalten sollte:

• Der elektrische Strom (I): Er bezeichnet die Geschwindigkeit des Ladungsflusses, der an einem bestimmten Punkt in einem elektrischen Leiter fließt. Er entsteht durch die Bewegung der Elektronen und ist ein Maß für die Ladungsmenge, die pro Zeiteinheit an einem bestimmten Punkt fließt. Er wird in Ampere (A) gemessen.

• Die Potentialdifferenz oder Spannung (V): Wenn ein elektrischer Strom durch einen leitenden Draht fließt, geschieht dies, weil zwischen den beiden Enden des Drahtes eine Potentialdifferenz besteht. Die Potentialdifferenz zwischen zwei Punkten ist definiert als die von elektrischen Kräften verrichtete Arbeit, gemessen in Joule (J), um eine Ladung von einem Coulomb vom Punkt mit dem höheren Potential zum Punkt mit dem niedrigeren Potential zu bewegen. Die Einheit, in der die Potentialdifferenz gemessen wird, heißt Volt.

• Der Widerstand (R): Er bezeichnet den Widerstand gegen den Fluss elektrischer Ladung und ist in allen Bauteilen vorhanden. Er ist eine materialspezifische Eigenschaft, die von den Eigenschaften des Materials wie Größe, Form und Temperatur abhängt. Er ist unabhängig von der Spannung und dem Strom, der durch ihn fließt. Die Maßeinheit ist Ohm (Ω).


Ein Isolator ist ein Material, das den Fluss von elektrischer Ladung durch sich hindurch verhindert. Ein elektrischer Leiter ist ein Material, durch das sich elektrische Ladung leicht übertragen lässt; die meisten Metalle sind gute Leiter. Es gibt verschiedene Arten von Leitern, die nach ihrer Leitfähigkeit klassifiziert werden:

• Leiter erster Ordnung sind solche, die elektrische Leitfähigkeit aufweisen und in denen die Elektronen als Ladungsträger fungieren. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Leitung ohne nennenswerten Massentransfer erfolgt.

• Leiter zweiter Ordnung weisen eine ionische oder elektrolytische Leitfähigkeit auf, wobei die Ionen die Ladungsträger sind. Bei dieser Art von Leitern findet ein mit der Leitfähigkeit verbundener Stoffübergang statt.

•Leiter dritter Ordnung, die gemeinhin als Halbleiter bezeichnet werden, weisen sowohl eine ionische als auch eine elektrische Leitfähigkeit auf. In der Regel überwiegt der elektrische Charakter.

Quelle: FES-CUAUTITLÁN
Mag. FELIPE DÍAZ DEL CASTILLO R.

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